BIO
Im Jahr 1969 wurde ich als Kind eines Deutsch-mosambikanischen
Elternhauses in Dresden geboren und griff
erstmalig als 19-jähriger zur Gitarre. Die
damit erweckte Leidenschaft, meine Gefühle
auf diesem Instrument auszudrücken, brachte
mich dazu meine Fähigkeiten und mein Talent
weiter zu vertiefen und zu entwickeln.
Ich nahm privaten Jazzunterricht, studierte
ein paar Semester Musikwissenschaften an
der Universität Heidelberg und sammelte
meine Erfahrungen bei Sessions. Heute arbeite
ich als Freelancer Live und im Studio.
RAY´S PHILOSOPHIE
Musik, der Herzschlag des Lebens. Wenn
man nur genau zuhört, erhält man alle Antworten
auf seine Fragen. Musik verbindet Menschen
unabhängig ihrer Rasse, ihres Alters, Geschlechts,
ihrer Sprache oder Religion. Sie weckt Emotionen,
tröstet in der Not, zaubert ein Lächeln
ins Gesicht oder treibt Tränen in die Augen,
sie therapiert.
Mit dem ersten Ton den ich hörte, spürte
ich die Wärme in mir, hörte was sie zu mir
sagte, bevor ich sie verstand; fühlte die
Wahrheit in ihr. Sie ist überall, in und
um uns. Im Wind, im Wasser und in der Luft.
Sie fehlt mir in der Stille. Auf langen
Fahrten, wenn die Natur an mir vorüberzieht,
erlebe ich Musik als Bindeglied allen Lebens,
ich verschmelze mit der Welt.
Sie hilft mir in der Not, gibt mir Kraft
meinen Traum weiter zu leben, an mich zu
glauben und mich als einen Teil, von allem
zu sehen.
Musiker kommunizieren miteinander.
Ich selbst werde zu einem Medium und spiele,
wie ein Kind mit seinem Spielzeug spielt.
Im wahrsten Sinne des Wortes spiele ich
ein Instrument, mit dem ich am einfachsten
meine innersten Gefühle nach außen kehren
kann, ohne dafür viele Worte verlieren zu
müssen. Nur wenn ich es schaffe, meine tiefsten
Emotionen nach außen zu kehren, der Welt
zu offenbaren wer ich bin, erreiche ich
die Herzen der Menschen.
Ob ich dazu zwei oder zweihundert Noten
brauche ist irrelevant, solange sie ehrlich
sind und aus meinem Herzen kommen, denn
„You can fool some people sometimes, but
not all the people all the time“.
Es macht süchtig immer wieder Momente des
Einswerdens, mit dem Universum zu erleben.
Mich im warmen Teppich der Musik fallen
zu lassen, Halt und Hoffnung zu finden.
Manchmal auf der Bühne, manchmal auf Tour,
manchmal im Studio.
Doch vor allem bei Gospelkonzerten wird
mir immer wieder klar, meinen inneren Ruf
zu folgen, dass es viel mehr im Leben gibt,
als was ich mit den Augen sehe.
„I am blessed“, meiner Berufung folgen zu
dürfen, Menschen einen Teil von mir zu geben,
ohne dabei zu fordern und trotzdem ein Lächeln
dafür zu erhalten, und die Gewissheit auf
dem richtigen Weg zu sein.
Auf diesem Weg großartige Musiker und Menschen
zu treffen, die den gleichen Traum leben.
Zu erkennen, dass wir alle die gleichen
Wünsche und Sehnsüchte haben und einige
von uns auch die Kraft, sie zu leben.
Ob beim Covern oder spielen meiner Musik:
Ich möchte Euch nicht „His-Story“ erzählen
sondern meine.
Hört genau hin, dann hört ihr Ray Mahumane.